Psychodrama Institut Hamburg

Eigentlich sollte Psycho-Hygiene genau so normal sein wie gesunde Ernährung und Sport. Warum eigentlich wird dem Körper mehr Bedeutung zugemessen als der Psyche? Und warum geht man in Zeiten, in denen niemand mehr ernsthaft die Bedeutung von Psychosomatik bestreiten würde, häufig noch so negativ an das Thema Persönlichkeitsentwicklung heran? In Zeiten, in denen Begriffe wie Burnout, Traumata und Depression regelmäßig sogar auf den Titelseiten der großen Zeitschriften auftauchen, sollte die allgemein verbreitete künstliche Trennung und unterschiedliche Wertung zwischen Körper und Psyche eigentlich als Überholt gelten. 

Viele Menschen aus Bevölkerungsschichten, die sich in der Vergangenheit so gut wie nie freiwillig in die Praxen von Psychologen, Therapeuten oder in ein Coaching begeben hätten, beginnen immer mehr aus eigenem Antrieb heraus, sich mit den Dingen zu beschäftigen, die sie früher eher als gegeben hingenommen hätten. Vieles wird in Frage gestellt, Beziehungen werden z.B. in Paarsitzungen verbessert, Blockaden, die einem beruflich im Wege stehen, näher angeschaut und verändert usw. ... Mittlerweile kann man grob von drei Personengruppen sprechen, die sich ihr Leben und die eigene Persönlichkeit näher anschauen wollen. Die einen, die aus einer großen Not und einem intensiven Leidensdruck heraus kommen. Eine andere Gruppe, deren Leben ganz gut funktioniert und die nur in einem Bereich (z.B. Beziehungen oder häufiges kranksein ...) aushaltbare Schwierigkeiten haben, diese aber nicht mehr dauerhaft Ertragen wollen und Veränderungen anstreben. Die letzte Gruppe will noch mehr Lebensqualität, es soll Ihnen noch besser gehen und mit zunehmenden Alter wird dann meist auch die Sinnfrage essentieller.