Familientherapie

Das, was eine Familie als System stärkt, muss nicht für alle Familienmitglieder wohltuend sein

Eine Familientherapie ist dann empfehlenswert, wenn die betreffende Familie bestimmte Schwierigkeiten nicht allein lösen kann. Das kann beispielsweise dann nötig sein, wenn ein Familienmitglied dauerhaft erkrankt, emotionale oder psychische Auffälligkeiten zeigt, gewalttätig wird oder immer wieder von zu Hause ausreißt.

Wir arbeiten häufig mit ganzen Familien. Aber auch mit einzelnen Mitgliedern ist eine Therapie möglich. Zunächst geht es darum, die Position der einzelnen Familienmitglieder ohne Wertung zu bestimmen, also welches Mitglied „spielt“ welche „Rolle“ im Familiensystem: Wer hat etwas zu sagen? Wer ordnet sich unter? Wer vermittelt? Wer ist der Leid-Tragende?

Die sich anschließende Therapie wird auf die jeweilige Familie individuell zugeschnitten. Ein besonderes Augenmerk muss dabei auf die Problematik in Patchworkfamilien gelegt werden. Hier leben plötzlich Kinder und Erwachsene neu zusammengewürfelt zusammen. Bei dieser Art des Zusammenlebens prallen mitunter Welten aufeinander. So ist es nur natürlich, dass Patchworkfamilien eigenen Gesetzmäßigkeiten unterliegen.

Wir verwenden Methoden aus den Beziehungsklärungen, aus der systemischen Therapie, dem Psychodrama, aus der Aufstellungsarbeit und der Skulpturarbeit, um das Familiensystem in eine wohltuende Ordnung zu bringen. Sehr wichtig ist dabei auch das Training einer wertschätzenden Kommunikation innerhalb der Familie.
Meist sind zwei bis acht Termine jeweils im Abstand von drei bis sechs Wochen sinnvoll sowie ein zusätzlicher Termin nach sechs Monaten.

Telefonisches Vorgespräch: kostenlos
Dauer: jeweils 90 Minuten
Investition pro Sitzung: 175 Euro